Pflegeleistungen
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Alltagsbegleiter & Betreuungsassistent in der häuslichen

Umfassende und verlässliche Informationen für den Pflegealltag.

Alltagsbegleiter & Betreuungsassistent


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Einleitung

Alltagsbegleiter & Betreuungsassistent Zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel beantragen Clara Thümecke Online Redakteurin bei CareBoxx ### Das Wichtigste in Kürze

Alltagsbegleiter entlasten Pflegekräfte und Angehörige, indem sie Senioren im Alltag unterstützen – z. B. bei Freizeitaktivitäten, Einkäufen oder Arztbesuchen. Sie übernehmen keine medizinische Pflege, sondern fördern soziale Teilhabe und Selbstständigkeit. Voraussetzung ist eine Qualifikation nach § 43b SGB XI (160 Unterrichtsstunden + 2 Wochen Praktikum). Die Kosten können über den Entlastungsbetrag (131 €/Monat), Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege abgerechnet werden. Vermittlung erfolgt über Pflegedienste, Krankenkassen, DRK, Pflegestützpunkte oder soziale Vereine. Das Wichtigste in Kürze Definition – Was ist ein Alltagsbegleiter? Aufgaben – Was macht ein Alltagsbegleiter? Wie finde ich eine Betreuungskraft? Kosten und Bezahlung von Alltagshelfern Unterschied zwische...


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Definition – Was ist ein Alltagsbegleiter?

Der Beruf des Alltagsbegleiters, mitunter auch unter der Bezeichnung Betreuungsassistent bekannt, hat sich in den letzten Jahren immer weiter etabliert. Dies hat verschiedene Gründe, einer der wichtigsten ist aber der zunehmende Personalmangel im Pflegebereich. Dieser führt dazu, dass sich Pflegefachkräfte wesentlich weniger Zeit nehmen können als früher, weshalb manche Hilfestellungen schlichtweg nicht mehr erbracht werden können. Dasselbe gilt auch für pflegende Angehörige, für die der pflegerische Aufwand und die finanzielle Belastung durch eine Herausforderung darstellen können. Ein Alltagsbegleiter kann dabei helfen, diese Belastung zu verringern. Ein Alltagsbegleiter oder Betreuungsassistent, hilft pflegebedürftigen Personen bei der Bewältigung des Alltags und spezialisiert sich dabe...

Aufgaben – Was macht ein Alltagsbegleiter?

Alltagsbegleiter sind keine herkömmlichen Pflegekräfte, welche bei der Grundpflege oder medizinische Behandlungspflege eingesetzt werden. Zur Unterscheidung, Grundpflege meint alle alltäglichen Pflegeleistungen im Bereich Körperpflege, Ernährung und Mobilität. Behandlungspflege bezieht sich auf medizinische Pflegeleistungen, wie Medikamentengabe , Wundversorgung oder Blutzuckermessung. Alltagsbegleiter verbringen stattdessen den Tag mit den Pflegebedürftigen und geben ihnen so Sicherheit und Selbstvertrauen bei Tätigkeiten, die für jene Menschen, die keiner Pflege bedürfen, ganz normal erscheinen. Unter anderem folgende Aufgaben übernehmen Alltagsbegleiter in der Praxis: Freizeitgestaltung und Beschäftigung Gemeinsames Kreuzworträtsel lösen oder Gedächtnistraining Handarbeit aller Art, wie...

Wie finde ich eine Betreuungskraft?

Betreuungskräfte sind oft über Vermittlungen zu finden. Verschiedene Anlaufstellen bieten hier ein breitgefächertes Informationsangebot und Kontakte zu Betreuungskräften vor Ort. Krankenkassen, Pflegedienste, DRK, soziale Vereine, Nachbarschaftshilfen und Pflegestützpunkte können hier weiterhelfen.

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Worauf sollte man bei der Wahl einer Alltagsbegleiterin achten?

Aufgrund der sehr persönlichen Form von Betreuung, die ein Alltagsbegleiter leistet, ist es besonders wichtig, dass Pflegebedürftige und Betreuer sich verstehen. In diesem Sinne sollte bei der Wahl eines Alltagsbegleiters auf einige, essenzielle Dinge geachtet werden. Planen Sie den Pflegealltag Überlegen Sie sich genau, wo, wann und bei welchen Tätigkeiten Sie die Leistung eines Alltagsbegleiters benötigen. So können Sie schon im Voraus genau planen, wie die Verstärkung aussehen muss und man kann dies entsprechend schon während der Auswahl der Alltagsbegleiterin kommunizieren. Qualifikationen Selbstverständlich benötigen Alltagsbegleiter auch bestimmte Qualifikationen. Diese sind wesentlich weniger umfangreich als bei Pflegehelfern und examinierten Altenpflegern. Es ist eine Ausbildung im...

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Kosten und Bezahlung von Alltagshelfern

Die Kosten für einen Alltagsbegleiter können stark variieren und hängen dabei insbesondere vom Zeitaufwand ab. Geht der Betreuungsassistent nur einmal die Woche mit dem Pflegebedürftigen spazieren, dann kostet das selbstverständlich weniger, als wenn der Alltagsbegleiter jeden Tag mehrere Stunden im Haus ist. Unter Umständen können auch Zusatzqualifikationen eine Rolle spielen. Neben der Ausbildung zum Alltagshelfer nehmen Spezialisten für Alzheimerpatienten oder Demenzkranke in der häuslichen Pflege auch noch jährlich an Fortbildungen teil, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Darüber hinaus variiert das Lohnniveau auch lokal stark. Es macht daher Sinn Kosten zu vergleichen, wenn man einen Alltagshelfer sucht. Inhalte dieses Abschnitts...

Wie werden Alltagshelfer bezahlt?

Grundsätzlich können die Kosten über den Entlastungsbetrag , die Verhinderungspflege oder eine Kombination aus Verhinderungs- und Kurzzeitpflege abgerechnet werden.

Entlastungsbetrag

Als zweckgebundene Entlastungsbetrag steht Pflegebedürftigen unabhängig von ihrem Pflegegrad monatlich 131 € (Neuer Stand 2025) zur Verfügung. Ziel ist es, mit der Finanzierung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag Angehörige und Pflegepersonal zu entlasten. Dieser Betrag kann rückwirkend verrechnet werden und so für einen Alltagshelfer verwendet werden. Alternativ der Alltagshelfer kann mittels einer Abtretungserklärung direkt mit der Pflegekasse abrechnen.

Verhinderungs- und Kurzzeitpflege

Die Verhinderungspflege ist zur Entlastung von Angehörigen gedacht und kann bis zu 56 Tage im Jahr (Neuer Stand 2025) in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist Pflegegrad 2 oder höher und, dass der Bedürftige seit mindestens sechs Monate von einem Angehörigen gepflegt wird. Insgesamt steht 1.685 € pro Jahr (Neuer Stand 2025) für die Verhinderungspflege zur Verfügung. Wird die Kurzzeitpflege – ein kurzfristiger stationärer Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung – nicht in Anspruch genommen, kann bis zu 50 % des dafür gedachten Betrags auch für die Verhinderungspflege verwendet werden. Dies bedeutet konkret, dass von den 1.854 € Budget (Neuer Stand 2025) für die Kurzzeitpflege 927 € zusätzlich für einen Alltagshelfer verwendet werden können. Somit ergibt sich bei einer Kombination beider...

Unterschied zwischen Betreuungskräften und Pflegekräften

In der Praxis werden Alltagsbegleiter bzw. Betreuungskräfte oft mit anderen Pflegekräften verwechselt. Allerdings unterscheiden sich diese sowohl in Aufgabenfeld und Ausbildung. So sind Betreuungskräfte für die zusätzliche Betreuung und Aktivierung über notwendige (medizinische) Versorgung hinausgeht verantwortlich. Um sich als Betreuungskraft gemäß § 43b SGB XI zu qualifizieren, ist eine recht kurze Ausbildung nötig. Mit 160 Unterrichtsstunden und mindestens zwei Wochen Praktikum dauert sie im Allgemeinen 3 Monate. Pflegeberufe wie Altenpfleger, Altenpflegehelfer oder Gesundheits- und Pflegeassistenten durchlaufen langjährige Ausbildungen, die sie über Betreuungsaufgaben hinaus qualifizieren. Sie sind zur Pflege von Pflegebedürftigen qualifiziert und werden daher – je nach Ausbildung – au...

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FAQ Section

Q: Wie werden Alltagsbegleiter bezahlt? A: Alltagsbegleiter werden über die Leistungen der Pflegekasse als zweckgebundene Entlastungsleistungen abgerechnet. Hierfür stehen Pflegebedürftigen unabhängig vom Pflegegrad 131 € monatlich (Neuer Stand 2025) zur Verfügung. Auch über die Verhinderungspflege können Alltagsbegleiter bezahlt werden. Hier besteht ab Pflegegrad 2 ein Anspruch von 1.685 € für maximal 8 Wochen pro Jahr. Außerdem können 50 % des Budgets für Kurzzeitpflege mit 927 € pro Jahr verwendet werden.

Q: Was macht man als Alltagsbegleiter? A: Die Aufgaben eines Alltagsbegleiters richten sich individuell nach Bedarf des Pflegebedürftigen. So können sie gemeinsame Freizeitgestaltung, wie Spazieren oder Kreuzworträtsel lösen oder auch Ausflüge oder Gartenarbeit beinhalten.

Q: Was darf ein Alltagsbegleiter nicht? A: Alltagsbegleiter sollen bei Alltagsaktivitäten unterstützen und daher keine Aufgaben der Grundpflege, wie Unterstützung bei Toilettengängen, oder der Behandlungspflege, wie Verbandswechsel oder Medikamentengabe ausführen.

Q: Wie lange dauert die Ausbildung zur Betreuungskraft? A: Die Ausbildung zur Betreuungskraft umfasst mindestens 160 Unterrichtsstunden und zwei Wochen Praktikum. Die Ausbildung dauert meist 3 Monate, wobei dies je nach Ausbildungsstätte variieren kann.

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Andrea Russello - Gründer CareBoxx

Fachlich geprüft von Andrea Russello

Pflege-Experte & Gründer

Dieser Artikel wurde nach höchsten redaktionellen Standards verfasst und von unserem Pflege-Experten Andrea Russello inhaltlich sowie nach aktuellen Richtlinien (SGB XI) geprüft. CareBoxx garantiert unabhängige, verlässliche und praxisnahe Informationen für Pflegebedürftige und Angehörige.

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