Pflege bei Gicht: Hilfe für die Pflegeplanung
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Einleitung
Pflege bei Gicht: Hilfe für die Pflegeplanung ist Online-Redakteurin mit Fokus auf Gesundheit, Medizin und Pflege. ### Das Wichtigste in Kürze
Gicht ist eine Stoffwechselstörung, die zu einem Anstieg des Harnsäurespiegels im Blut führt und zu schmerzhaften Entzündungen in den Gelenken führen kann. Symptome eines akuten Gichtanfalls sind Gelenkschmerzen, Berührungsempfindlichkeit, Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Schwächegefühl. Es gibt drei Formen von Gicht: angeborene Gicht, erworbenen Gicht und Nieren-Gicht. Jede Form hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Pflegebedürftigkeit. Bei der Pflege von Menschen mit Gicht ist eine angepasste Ernährung wichtig, um die Produktion von Harnsäure zu reduzieren. Der Verzehr von purinreichen Lebensmitteln, fruktosereichen Lebensmitteln und Alkohol sollte vermieden werden. Während eines Gichtanfalls sollten die betroffenen Gelenke ruhiggestellt werden, der Patient sollte sich schonen, kalte ...
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Ursachen, Symptome und Formen von Gicht
Gicht ist eine Stoffwechselstörung, die Menschen jeden Alters treffen kann. Sie verursacht ein Ansteigen des Harnsäurespiegels im Blut und löst damit die Ablagerung von Harnsäurekristallen in den Gelenken aus. In der Folge kommt es für die Betroffenen zu schmerzhaften Entzündungen, welche die Lebensqualität, die Bewegungsfähigkeit und den Alltag teilweise stark einschränken können. Die Entzündungen und Schmerzen treten in der Regel anfallsartig auf. Das bedeutet, symptomarme und symptomstarke Phasen lösen sich ab. Während eines akuten Gichtanfalls kann es unter anderem zu folgenden Symptomen kommen: Schmerzen in den Gelenken Berührungsempfindlichkeit Übelkeit und Erbrechen Fieber und Schwächegefühl Wenngleich die Symptome eines akuten Gichtanfalls abklingen, kommt es mit jedem Anfall in de...
Welcher Pflegegrad bei Gicht?
Bestehen bereits Probleme im Alltag und benötigen Sie oder ein Angehöriger Pflege, gibt es die Möglichkeit, einen Pflegegrad bei Ihrer Pflegekasse zu beantragen. Der Pflegegrad richtet sich nicht nach der Diagnose Gicht, sondern nach den tatsächlichen Einschränkungen im Alltag. Diese werden von einem unabhängigen Gutachter für Ihre Pflegekasse überprüft und ein Pflegegutachten erstellt. Nach diesem erfolgt dann die Einstufung. Angebot
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Formen der Gicht
Es gibt drei verschiedene Formen von Gicht, die entweder angeboren oder erworben sein können. Bei der angeborenen Gicht ist der Körper nicht in der Lage, ausreichend Harnsäure auszuscheiden. Harnsäure entsteht zum Beispiel beim Abbau von Zellen, wird aber auch durch Nahrungsmittel aufgenommen. Bei der erworbenen Gicht verursachen zumeist andere Grunderkrankungen einen Harnsäureüberschuss. Dazu zählen zum Beispiel Nierenerkrankungen und manche Krebserkrankungen. Die durch die Harnsäure verursachte Form der Gicht hat auch Einfluss darauf, worauf Sie in der Pflege besonders achten sollten. Inhalte dieses Themas...
Nieren-Gicht
Bei der Nieren-Gicht sind neben den Gelenken vor allem auch die Nieren von Ablagerungen von Harnsäurekristallen betroffen. Dies kann die Nierentätigkeit erheblich beeinträchtigen, was auch eine Dialyse notwendig machen kann. Nierenentzündungen sind als Komplikation häufig.
Weichteil-Gicht
Kleinere Knötchen unter der Haut und im Gewebe sind typisch für die Weichteil-Gicht. Diese heißen auch Gelenktophi. Auch das Weichteil-Rheuma wird von zusätzlichen Ablagerungen an den Gelenken begleitet, welche die größeren Einschränkungen für die Bewegung und damit den Einfluss auf die Pflegebedürftigkeit bedeuten.
Gelenk-Gicht
Die Gelenk-Gicht ist die typische und häufigste Gicht-Form, an der die meisten Betroffenen leiden. Hier lagern sich Harnsäurekristalle in den Gelenken ab. Äußerlich zeigt sich dieses im Anschwellen der Gelenke. Oft ist der Bereich auch gerötet. Es kommt zu starken Schmerzen. 11.06.2025 Gicht erkennen und behandeln: Symptome, Ursachen & wirkungsvolle Therapien Gicht erkennen und behandeln: Symptome, Ursachen & wirkungsvolle Therapien Dr. Brit Neuhaus Medizinjournal... Mehr lesen 24.06.2025 Pflegegrad bei Gicht: Voraussetzungen, Leistungen, Antrag Pflegegrad bei Gicht: Voraussetzungen, Leistungen, Antrag Medizin- ... Mehr lesen ...
Auswirkungen von Gicht in der Pflege
In der Pflege hat Gicht unterschiedliche Auswirkungen. Zum einen geht es darum, einem erneuten Gichtanfall möglichst vorzubeugen, zum anderen darum, während eines Gichtanfalls das Richtige zu tun. Inhalte dieses Themas
Ernährung: Produktion von Harnsäure reduzieren
Eine der wichtigsten Aspekte in der Pflege bei Gicht ist die Ernährung. Diese beeinflusst, wieviel Harnsäure der Körper als Abfallprodukt produziert. Besonders problematisch sind der übermäßige Verzehr von purinreichen oder fruktosereichen Lebensmitteln. Lebensmittel mit viel Purin sind zum Beispiel Fleisch und Innereien. Auch einige Hülsenfrüchte und Meeresfrüchte haben einen hohen Puringehalt. Was gilt als „hoher“ Puringehalt Gicht-Betroffene möchten oft ihre Lebensmittel selbst auf den Puringehalt überprüfen, um ihre Ernährung bestmöglich anzupassen. Aber was für ein Puringehalt gilt eigentlich als „hoch“? Die Rheuma-Liga hat hier folgende Faustregel aufgestellt: Lebensmittel mit einem Puringehalt von mehr als 150 mg pro 100 g sollten Gichtpatienten meiden. Die Fruktose, die Gichtpatien...
Medikamente: Do’s and Don’ts bei Gicht
Harntreibende und abführend wirkende Medikamente können Gicht verschlimmern und einen Gichtanfall begünstigen. Das liegt unter anderem daran, dass diese Medikamente bei einem übermäßigen Gebrauch das Blut verdicken und die Harnsäurekonzentration in diesem Fall ansteigt. Welche schmerzlindernden und harnsäureabbauenden Medikamente zum Einsatz kommen, klären Sie bitte mit dem behandelnden Arzt ab. Viele Gicht-Medikamente haben Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Erkrankungen, sodass hier ein genaues Augenmerk gelegt werden sollte. Die meisten Medikamente, die bei Gicht eingesetzt werden, sind Bedarfsmedikamente. Sie dienen also der Symptom- und Schmerzlinderung während eines Gichtanfalls. Tipp: Viel trinken Grundsätzlich sollten Sie bei Gicht mindestens zwei Liter Wasser oder unges...
Bewegung: Angepasste Hilfsmittel
Bewegung ist ein oft unterschätztes Thema bei Gicht. Grundsätzlich ist Bewegung wichtig, auch um Übergewicht vorzubeugen, welches wiederum Gicht begünstigen kann. Außerdem sollten die Gelenke nach Möglichkeit in Bewegung bleiben. Gicht und Übergewicht Haben Sie oder Ihr Angehöriger Übergewicht und sind von Gicht betroffen, sprechen Sie mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin über einen Diätplan. Radikale Diäten sind bei Gicht kontraindiziert und fasten kann sogar einen Gichtanfall auslösen und die Gicht verschlimmern. Gichtpatienten sind deswegen auf einen langsamen und stetigen Gewichtsverlust angewiesen. Auf der anderen Seite sind auch zu viel Bewegung und eine damit verbundene Überanstrengung kontraindiziert. Der Körper setzt dann zu viel Milchsäure frei, was wiederum den Abbau von Ha...
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FAQ Section
Q: Was ist Gicht? A: Gicht ist eine Entzündung der Gelenke und Weichteile, die dadurch ausgelöst wird, dass sich Harnkristalle an den Gelenken ablagern. Gichtbetroffene bauen nicht ausreichend Harnstoff ab.
Q: Welche Medikamente lösen Gicht aus? A: Eine übermäßige Medikation mit Abführmitteln und harntreibenden Medikamenten kann einen Gichtanfall auslösen.
Q: Was darf man bei Gicht nicht essen? A: Vermieden werden sollten purinreiche und fruktosehaltige Lebensmittel. Also Fleisch und Innereien sowie gezuckerte Fruchtsäfte. Alkohol ist ebenfalls kontraindiziert bei Gicht, vor allem während eines akuten Gichtanfalls.
Q: Was hilft gegen Gicht? A: Neben den verschriebenen Medikamenten helfen kalte Umschläge oder Quarkumschläge. Außerdem sollten Betroffene viel Wasser und ungesüßte Tees trinken – mindestens drei Liter pro Tag. Des Weiteren kann es helfen, betroffene Gelenke ruhig zu stellen.
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